Grün

Fredenbaumpark

Der 63 Hektar große Fredenbaumpark gehört als „grüne Lunge“ der Dortmunder Nordstadt zu den großen Parkanlagen in der Stadt.

Beschreibung des Parks

Der Fredenbaumpark ist durch eine abwechslungsreiche Vegetation gekennzeichnet. Auffallend sind insbesondere große Rhododendren, die im Mai unter dem Dach der Laubbäume blühen.

An der östlichen Grenze des Parks liegt die U-Bahnstation Fredenbaum an der Münsterstraße. Angrenzend wurde das Museum für Naturkunde errichtet.

Im westlichen Teil grenzt der Park an den Dortmund-Ems-Kanal. Hier ist er nur durch eine Bahnlinie der Dortmunder Hafenbahn von den Ruderhäusern der Dortmunder Rudervereine und dem Bundesleistungszentrum Rudern Dortmund des deutschen Ruderverbandes, das unmittelbar am Wasser liegt, getrennt. Über eine Öffnung und Erweiterung des Parks hin zum Wasser wird derzeit nachgedacht.

Angebote im Park

Der Fredenbaumpark beherbergt einen großen Bau- und Abenteuerspielplatz, den die Stadt durch Ankauf und Aufbau des „Big Tipi“ von der Expo 2000 in Hannover aufwertete. Laut Angaben der Stadt Dortmund ist das Tipi 35 Meter hoch und circa 25 Meter breit und damit das größte Tipi der Welt Die Konstruktion wird von zwölf 35 Meter hohen Douglasienstämmen aus dem Schwarzwald mit einem Basisdurchmesser von einem Meter getragen. Das riesige Zelt beherbergt eine Kletterwelt und wird für Veranstaltungen genutzt. Um den Kindern eine Auseinandersetzung mit der Natur zu ermöglichen, werden verschiedene Haustiere gehalten und versorgt. Ein Waldstück mit Spielgeräten und einem Teich steht zur Verfügung. Aus verschiedenen Materialien können „Buden“ gebaut werden. Der Spielplatz wird pädagogisch betreut und bietet für Kinder und Jugendliche ganzjährig verschiedene Aktivitäten. Der Fredenbaumpark ist Austragungsort des Dortmunder Halbmarathon und der Laufstrecke des Dortmunder Westfalen-Triathlon. Zur Freizeitgestaltung bietet der Fredenbaumpark:

Spazierwege, Bänke & Liegewiesen

Erlebniswelt Fredenbaum Big Tipi

Rosengarten

Musikpavillon

Abenteuer- und Bauspielplatz

Kinderspielplätze

Bootsverleih

Modellboot-Teich

Joggingstrecke

Inlineskating (3 km langer Rundkurs)

Minigolf (18 Bahnen)

Boule

Beachvolleyball

Tischtennisplatten

Grillplätze

Jugendverkehrsgarten

Mende-Sportanlage

American Football (Dortmund Giants)

Rugby (RFC Dortmund)

Gaststätte Schmiedingslust.

Zudem ist der Park Ort regelmäßiger Feste und Veranstaltungen. Beispielsweise gastiert seit den 1990er Jahren in jedem Frühling das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum im Fredenbaumpark. 2013 fand hier z.B. auch das Workers Youth Festival statt.

Geschichte

Hervorgegangen ist der Park aus dem Stadtwald Westerholz circa um das Jahr 1880 herum. Die Umgestaltung des Stadtwaldes zur Parkanlage wurde Ende des 19. Jahrhunderts eingeleitet und bis 1906 nach Plänen des Berliner Tiergartendirektors Hermann Geitner umgesetzt. 1881 wurde eine Pferdebahnverbindung zum Bahnhof in der Innenstadt eingerichtet. Die Strecke wird heute von der Stadtbahnlinie U41 befahren. Bereits 1888–90 war anstelle der Gaststätte Fredenbaum ein Saalbau mit 2.200 m² errichtet worden, in dem Schützen- und Volksfeste sowie Messen stattfanden.[3] Hier fanden jeweils am 27. Januar die Feierlichkeiten zum Kaisergeburtstag statt, die als gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres galten.

Vom 13. bis zum 16. Mai 1891, gastierte Buffalo Bill’s Wild West Show während ihrer ersten Tournee durch das Deutsche Reich im Fredenbaumpark. Bereits die erste Vorstellung der Völkerschau wurde von rund 5000 Zuschauern besucht.

Nördlich des Fredenbaums, in unmittelbarer Nähe der heutigen Deutschen Gasrußwerken, wurde 1911 das erste Dortmunder Flugfeld eröffnet. Dieser Flugplatz war 1911 der Schauplatz der ersten Dortmunder Flugtage. Der Fredenbaumwirt Jos. Windheuser, ein begeisterter Anhänger der Luftfahrt, charterte für den 3. August 1913 das Parseval-Luftschiff PL 12 - CHARLOTTE. Aus Witterungsgründen fanden keine der geplanten Passagierfahrten statt, allerdings ließ Windheuser Reklamekarten des Vergnügungsparks von Bord des Luftschiffes über Dortmund verteilen. Das Flugfeld am Fredenbaum hatte bis zum Ersten Weltkrieg Bestand.

Im östlichen Teil des Parks wurde am Ostersonntag 1912 der Lunapark eröffnet, ein Freizeitpark im Stile des Berliner Lunapark oder des Wiener Praters, in den über 60.000 Mark investiert wurden.[5] Als Attraktionen wurden unter anderem eine Gebirgsbahn, eine Wasserrutschbahn und ein Hippodrom angeboten.

de.wikipedia.org/wiki/Frede...

Hoeschpark

Der Hoeschpark ist eine Grünanlage im Dortmunder Norden mit zahlreichen Sportstätten zwischen dem Borsigplatz und der ehemaligen Westfalenhütte der Hoesch Stahl AG.

Ab 1937 errichtet die Deutsche Arbeitsfront nach dem Vorbild des Sportparks Duisburg den Hoeschpark auf dem Gelände der Weißen Wiese. Er diente vorwiegend zur Naherholung der Industriearbeiter und als grüne Lunge des Stadtviertels. Die Eröffnung des Hoeschparks erfolgte im Kriegsjahr 1941. Das Zentrum bildet eine heute baufällige Radrennbahn, die um einen Rasenplatz herumführt, und das Warmwasserfreibad Stockheide, auch Hoeschbad genannt, welches mit der Abwärme des Hüttenwerks betrieben wurde. Daneben runden eine Tennisanlage, weitere Sportplätze, Kinderspielplätze und Gastronomie das Angebot für den Besucher ab.

Nach der Übernahme des Hoesch-Konzerns durch die Thyssen Krupp Stahl AG wurde das Gelände des Hoeschparks und das Freibad Stockheide im Mai 2004 für 2 Millionen Euro von der Stadt Dortmund erworben. Die Bewirtschaftung der vorhandenen Anlagen übernimmt die Sportwelt Dortmund gGmbH. Nach Beginn der Sanierung der alten Sportanlagen wurde im Mai 2006 im Innenkreis der ehemaligen Radrennbahn ein Multifunktionsfeld eröffnet, das vor allem den Base- und Softballmannschaften der Dortmund Wanderers eine Heimat bieten soll. Anfang 2007 wurde das Baseballstadion um eine Flutlichtanlage ergänzt, so dass das Stadion nun internationalen Ansprüchen gerecht wird. Am 20. Juni 2007 fand hier ein Freundschaftsländerspiel zwischen Australien und Deutschland statt.

Gleich nebenan wurde ein kleines Leichtathletikstadion mit vier Rundbahnen sowie Sprung- und Wurfanlagen errichtet. Hier trainieren vor allem Athleten der LG Olympia Dortmund. Weiterhin existieren zwei Aschenplätze mit Flutlichtanlage, sowie ein Kleinspielfeld. Der Hoeschpark ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.

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Foto: Mathias Bigge
Foto: Mathias Bigge
Foto-Martna Faehnrich
Foto-Martna Faehnrich
Foto-Martna Faehnrich
Foto-Martna Faehnrich
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Museum für Naturkunde, Münsterstraße 271
Hoeschpark
Hoeschpark
Hoeschpark
Hoeschpark
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