Kirchen

Landmarke

Als eine Landmarke (engl. landmark) bezeichnet man ein auffälliges, meist weithin sichtbares topographisches Objekt. Beispielsweise können Kirchen, Türme, Burgen oder Einzelbäume Landmarken darstellen. Landmarken spielen bei der räumlichen Orientierung, zum Beispiel bei der Navigation, eine wichtige Rolle. Sie erhalten daher in Karten gegebenenfalls besondere Kartenzeichen.

Wahrzeichen charakterisieren ein Gebiet. Interessante Punkte, die jedoch nicht markant sein müssen, werden Point of Interest genannt.

Als Landmarken bezeichnet man auch die während der IBA Emscherpark in den 1990er-Jahren entstandenen Großplastiken verschiedener Künstler, die sich unter anderem auf den Gipfeln von Bergehalden im Ruhrgebiet verteilen.

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Drefaltigkeitskirche Flurstraße Die katholische Dreifaltigkeitskirche in der Dortmunder Nordstadt liegt in der Nähe des Borsigplatzes an der Flurstraße 10. Die Gemeinde gehört zu den im Rahmen der Industrialisierung gegründeten katholischen Kirchengemeinden in der Peripherie des Dortmunder Stadtzentrums. Die für Arbeitsplätze in der Montanindustrie eingewanderten katholischen Arbeitskräfte sollten in diesen Gemeinden eine religiös geprägte Heimat im protestantischen Dortmund finden.[1]

Laut Informationen des Pastoralverbundes Dortmund-Nordstadt-Ost[2] war die Bevölkerung im Hoeschviertel im Umfeld der Westfalenhütte um 1900 auf 13.207 Menschen angewachsen, darunter viele katholische Zuwanderer aus Hessen, Schlesien, Posen, West- und Ostpreußen, dem Rheinland und anderen Teilen Westfalens. Die Kirche ist als Filialgemeinde von St. Joseph entstanden und wurde erst nach Vollendung des Kirchenbaus zur eigenen Pfarrei. 1900 wurde der Bau im Stil einer romanischen Basilika mit kreuzförmigem Grundriss und Doppelturm an der Straße vollendet. Architekt war Johannes Franziskus Klomp. 1903 errichtete die Gemeinde das Vincenz-Waisenhaus, 1908 ein Vereinshaus.

Während der nationalsozialistischen Diktatur wurde der damalige Pfarrer Theodor Leppert 1935 verhaftet und in der Dortmunder Steinwache und später in Berlin-Moabit inhaftiert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei Bombenangriffen in den Jahren 1943 bis 1945 zerstört und erst 1954 wiederaufgebaut. Die Pläne hierfür entwarf der Architekt Hermann Kessemeier, der ebenfalls für den Wiederaufbau weiterer Kirchen in Dortmund (Marien- und Petrikirche) verantwortlich war. Neben zahlreichen äußerlichen Veränderungen wie der Verzicht auf das Querschiff, Errichtung flacher Zeltdächer statt spitzer Turmhelme, Umgestaltung der Fassade und der Eingangstür wurde auch das Innere der Kirche stark verändert. Der Innenraum der Kirche wirkt heute mit der flachen Holzbalkendecke und den beiden Säulenreihen links und rechts des Hauptschiffs schlicht und sachlich. Im Bereich der Apsis wird die Balkendecke durch eine hölzerne Strahlenrosette mit einer Taube (als Symbol für den Heiligen Geist) in ihrer Mitte ersetzt.[3]

Die Gemeinde gehört mit St. Antonius, St. Joseph und der Portugiesischen Mission zum Pastoralverbund Dortmund Nordstadt-Ost. Aufgrund des starken Rückgangs der katholischen Bevölkerung im Hoeschviertel im Umfeld der „Westfalenhütte“ in der Dortmunder Nordstadt von 7.500 nach dem Zweiten Weltkrieg auf 3.711 Gemeindemitglieder 1975 und nach Angaben der Gemeinde heute 2.000 Gläubigen aus über 30 Nationen wurde der Zusammenschluss der Kirchengemeinden erforderlich.

Aus der katholischen, 1901 gegründeten Jünglingssodalität „Dreifaltigkeit“ der Gemeinde entstand der Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, der sich im Konflikt um den nach Ansicht des verantwortlichen Kaplans Hubert Dewald „rohen“ Fußballsport 1909 von der Kirchengemeinde trennte. 1906 soll Reinholt Richter den ersten Lederball aus England nach Dortmund mitgebracht haben und damit das Fußballfieber rund um den Borsigplatz ausgelöst haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskirche_(Dortmund)
Gertrudis Kirche Münsterstraße
Markus-Zentrum Gut-Heil-Straße
Markus-Zentrum Gut-Heil-Straße
Josephkirche Münsterstraße
Josephkirche
Josephkirche Münsterstraße
Josephkirche Münsterstraße
Paulus Kirche Schützenstraße

Die Paulus-Kirche liegt in der Dortmunder Nordstadt und wurde 1894 eingeweiht. Das Gebäude wurde im Krieg zerstört und 1994 restauriert.

Sie gehört heute zur evangelischen Lydia-Gemeinde, die am 1. Juli 2007 durch Zusammenschluss der drei evangelischen Kirchengemeinden „Frieden“, „Markus“ und „Paulus“ entstand. Sie ist jetzt die einzige evangelische Gemeinde der Nordstadt. Sie ist benannt nach der heiligen Lydia, die als erste europäische Christin gilt und in Griechenland lebte.

Zur Pauluskirche gehört das Pauluszentrum mit dem 1964 errichteten Gemeindehaus. Die Gemeinde unterhält dort unter anderem einen Kindergarten mit 75 Plätzen. Der Kirchenbau kann montags, mittwochs und freitags am Nachmittag besichtigt werden

http://de.wikipedia.org/wiki/Paulus-Kirche_(Dortmund)

Foto, Mathias Bigge http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Paulus-Kirche-0011.JPG
Paulus Kirche Ornament mit den Symbolen Ähren und Trauben, begleitet von Engeln. Paul Zühlke, 1954
Paulus Kirche Schützenstraße
Anonius Kirche Holsteiner Straße
Antonius Kirche Holsteiner Straße
Antonius Kirche Holsteiner Straße
Josephkirche Münsterstraße
Lutherkirche Flurstraße
Lutherkirche Flurstraße
Johannes Gemeinde Bornstraße
Johannes Gemeinde Bornstraße
Christuskirche Feldherrnstraße
Russisch-Orthodoxe Kirche, Flurstraße 39
St. Michael Westerbleichstraße
St. Michael Westerbleichstraße
St. Michael Westerbleichstraße
Neuapostolische Kirche Braunschweiger Straße
St. Aposteln Clemens-Veltum-Straße
St. Aposteln Clemens-Veltum-Straße
Kroatische Kath. Mission Enscheder Straße
Haydnstraße 66 Eyüp Sultan Camii
Yeni Camii Bachstraße 5–7
Islamisches Marokkanisches Kulturzentrum Hirtenstraße
Islamisches Marokkanisches Kulturzentrum
Zentralmoschee-Dortmund Kielstraße