Vermischtes

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.

Albert Einstein

Kuriosum

Die Nordstadt bietet unendlich viele Kuriositäten. Vergleichbar mit einer bunt gemischten Wundertüte. Das Sortiment Kaugummiautomaten. Die bunt ausgelegten Fenster am Wegesrand. Pilze, Anker, Träcker und vieles Mehr.

Als Kuriosum (Plural Kuriosa, auch Kuriosität, von lateinisch curiositas ‚Neugier‘) bezeichnet man Personen, Tiere, Gegenstände, Situationen oder Zustände, die auf jede denkbare Art und Weise seltsam, wunderlich, komisch oder skurril erscheinen oder wirken. Das Wesen eines Kuriosums besteht üblicherweise in der Verblüffung des Rezipienten, die durch ungewohnte oder überraschende Abweichungen von üblichen Verhaltensmustern oder Denkweisen entsteht. Ein Kuriosum löst Neugier aus oder befriedigt sie. Auch Gegenstände, Menschen und Tiere, die in ihrer Figürlichkeit auf wunderliche oder verblüffende Art von den üblichen Normen abweichen, werden als Kuriosum bezeichnet.

Schon seit der Antike werden Kuriosa zusammengetragen und in Sammlungen öffentlich zur Schau gestellt. Diese Raritäten- oder Kuriositätenkabinette waren Vorläufer der sogenannten Wunderkammern in der Renaissance und im Barock, aus denen später die Museen hervorgingen. Häufig handelte es sich dabei um Menschen und Tiere, die körperlich entstellt waren und monströse Züge aufwiesen. Noch bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts wurden neben stationären auch mobile Kuriositätenkabinette dieser Art betrieben, die Jahrmärkte und sonstige Volksfeste aufsuchten. Mittlerweile sind diese naturalistischen Kuriosa-Sammlungen in der westlich geprägten Welt weitgehend verschwunden. Manche meinen, es habe sich hier eine ethische Betrachtungsweise durchgesetzt, die eine Zurschaustellung menschlicher und tierischer Abnormitäten verbietet]

Andere öffentlich zugängliche Sammlungen bestehen weiterhin. So sammelte beispielsweise der amerikanische Comic-Zeichner und Radioreporter Robert Ripley auf seinen zahlreichen Weltreisen Kuriosa der unterschiedlichsten Art. 1933 schuf er in seiner Heimatstadt Chicago aus den Sammlungsstücken ein neues Museum, "Ripley's Odditorium" (von engl. "odd" ). Heute existieren weltweit über 20 derartiger Odditorien, die meisten davon in den USA.