Streetart

Als Streetart (auch: Street Art, seltener, da missverständlich Straßenkunst) werden verschiedene, nichtkommerzielle Formen von Kunst im öffentlichen Raum bezeichnet, die nach der Absicht der Verursacher durchaus dauerhaft dort verbleiben sollten. Unter Streetart versteht man selbstautorisiert angebrachte Zeichen aller Art im urbanen Raum, die mit einem weiteren Personenkreis kommunizieren wollen. Die engere oder weitere Auffassung des Begriffes Streetart ist an deren kommerzielle Verwertbarkeit geknüpft. In Gegensatz zu Graffiti überwiegt oft der Bildteil, nicht das kunstvolle Schreiben/Malen des eigenen Namens

Künstlerische Spezifik

Die Künstler bedienen sich verschiedenster Medien (Marker, Pinsel und Malerrollen, Sprühdosen, Aufkleber, Poster etc.), um ihre Werke zu präsentieren. Häufig werden Wände bemalt und beklebt, doch auch Stromkästen, Laternen, Verkehrsschilder, Telefonzellen, Mülleimer, Ampeln und andere Stadtmöbel, sowie Bürgersteige und Straßen an sich und sogar Bäume – im Prinzip alle erdenklichen Untergründe – werden gestaltet. Dabei beschränkt sich die Streetart im Regelfall auf die Gestaltung von vorhandenen Flächen. Da sich die Techniken der Streetart mit denen des Graffiti oftmals überschneiden, ist es heutzutage schwierig, zwischen den beiden Begriffen zu unterscheiden. Eine Abwandlung stellt die Mobile-Streetart (Mobile = englische Kurzform für Mobile-Phone) dar. Bei der Variante werden mit Graphic-Domains bemalte Steine in den Städten ausgelegt und mit virtuellen Inhalten verlinkt.

Obwohl auch Auftragsarbeiten durch private Grundstückseigentümer oder auch Gemeinden wie etwa Blek le Rat, Tribute to Tom Waits in Wiesbaden (1983) entstehen, sind die Werke meist illegal angebracht. Deshalb ziehen es die meisten Künstler vor, anonym zu bleiben – oft kennen sich Mitglieder der Szene nur mit ihren Pseudonymen.

Die Motivation liegt für viele im Spaß an der Sache und der Möglichkeit, das eigene Umfeld auf anarchistische und/oder kreative Weise visuell mitzugestalten (vergleiche Reclaim the Streets), sowie einen künstlerischen Gegenpol zur omnipräsenten Werbung oder Gentrifizierung zu schaffen; für viele spielt wohl auch der egozentrische Hang, seinen (Künstler-)Namen möglichst oft zu verbreiten eine Rolle (siehe Joseph Kyselak). Streetart wendet sich inhaltlich oft gegen Konsumismus, Kapitalismus und Öffentliche Ordnung. Die meisten Künstler verzichten jedoch auf eine konkrete Botschaft – „the medium is the message“ (nach Marshall McLuhan).

Der Franzose Gérard Zlotykamien gilt als der erste Künstler, der in dieser Art im öffentlichen Raum arbeitete und somit als Urvater der Streetart. Weitere bedeutende Künstler dieses Genres sind unter anderem Keith Haring, Harald Naegeli, Blek le Rat, Miss.Tic, Banksy, John Fekner und Klaus Paier.

Kommerzialisierung

In jüngster Zeit werden Ausdrucksmittel der Streetart auch von Unternehmen sowohl in ihrer Stilistik als auch in ihrer Gesamtheit als Werbemittel aufgegriffen, um ihren Produkten ein jugendkulturelles Image zu geben.[2] Am weitesten verbreitet ist dabei das Anbringen von Werbeaufklebern, welches ursprünglich aus der Stickerkunst-Szene hervorgegangen ist. Viele Shops aus der alternativen Szene verteilen gratis Sticker an ihre Kunden, um zufriedene Kunden zum "Werbung machen" zu bewegen. Besonders der Sportartikelhersteller Nike ist für wildplakatierte Werbeaufkleber und großflächige Wandmalereien bekannt, die zunächst nicht als kommerzielle Werbung wahrgenommen werden. Auch der Pocket Web-Anbieter Ogo war zeitweise stark mit seinem Guerilla-Marketing in Form von Graffiti, Stickern und Paste-Ups im öffentlichen Stadtbild präsent.[3] Seitens der Firma Sony wurde gar eine Streetart-Galerie zur Vermarktung der PSP in Berlin-Mitte eingerichtet, was besonders von der umliegenden Kunstszene als Ärgernis betrachtet wurde.[4]

In der Streetart-Szene wird diese Form der Werbung häufig als Vereinnahmung einer jugendkulturellen Identität kritisiert und stößt vor allem auf Widerstand, da der Ursprung von Streetart unter anderem als Kampf gegen Kapitalismus und Konsumgesellschaft sowie die Hinwegsetzung über die Privatisierung urbaner Räume verstanden wird.[3]

Allerdings wird der Diskurs um die Kommerzialisierung von Streetart auch kritisch kommentiert. So ist laut dem Sozialwissenschaftler Hans-Christian Psaar die Beziehung zwischen Markt und Streetart komplexer, als es im Ausverkauf von Streetart an große Konzerne vermittelt wird.[5] Der Soziologe Jens Thomas macht vor allem auf den Umstand aufmerksam, dass ein „konsum- und gesellschaftskritisches Selbstverständnis“ von Streetart-Akteuren durch Medien und Konzerne vermittelt wird. Antikapitalistische Attitüden könnten selbst „kapitalistisch konnotiert“ sein, da „Abgrenzung“ als Gut produziert werde.[6]

Streetart in den sozialen Medien

Waren es früher noch Graffiti- und Streetart-Magazine wie zum Beispiel Backspin, die für eine Verbreitung der Kunst im öffentlichen Raum sorgten und zumeist nur das Szene-Klientel bedienten, so zeigt sich in den letzte Jahren mit Aufkommen des Web 2.0 eine exponentielle Verbreitung der Kunstform im Internet und besonders in den sozialen Medien. Die Bedeutsamkeit dieser Kooperation zwischen Streetart und Social Media offenbart sich vor allem, wenn man bei Google nach der Begriffskombination „Streetart Facebook“ sucht. Mit ungefähr 45.100.000 Treffern (Stand 19. Dezember 2013) verdeutlicht dies die zunehmende Relevanz von Social Media und Streetart.

Die wohl bekannteste Internetplattform für Streetart im deutschsprachigen Raum befindet sich folglich ebenfalls auf Facebook. Die Seite „Streetart in Germany“, von Timo Schaal ins Leben gerufen, ist mittlerweile der „Hotspot im Social Web für alle Streetart-Begeisterten“.[7] Hier ist es auch nicht mehr alleine der Seitenbetreiber, der sich um den Inhalt und die Veröffentlichung der Bilder kümmert. Fans aus aller Welt, aber auch Künstler tun ihr Übriges und liefern damit ein Musterbeispiel für die Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet. Fest steht: Streetart-Künstler haben das Internet für sich entdeckt. Bedenkt man die Herkunft und eigentliche Intention der Kunstform Streetart (respektive Graffiti), lassen sich hierbei sicherlich Ansatzpunkte finden, weshalb diese Kooperation immer weiter intensiviert wird. Werke werden zwar einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Städte / Internet), dies jedoch möglichst verborgen im Schutz der Nacht bzw. der Masse. Denn auch im Internet geben die Künstler selten ihre Identität preis. Bekanntestes Beispiel hierfür ist sicherlich der Streetartist Banksy. Die Ikone des Streetart ist seit jeher bemüht, seine Identität geheim zu halten. Die Folge, die gesamte Kunstwelt fragt sich, wer ist dieser geniale Streetart Künstler. Zudem fördert das mysteriöse Vorgehen Banksys sicherlich auch seinen Hype.[8]

Eine weitere Gemeinsamkeit von Social Media und Streetart liegt laut Banksy auch in der eigentlichen Kernintention: „kostenlose Kunst für jedermann, die zum Nachdenken anregt“.[8] Dabei werden vor allem sozialkritische Themen aufgegriffen. Der Artist Above beschäftigte sich z. B. in einem kurzen Zeitraffer-Film mit den sozialen Medien und hinterfragte diese, da sie einen immer größer werdenden Teil unseres Leben einnehmen. Hierbei verfremdete er bekannte mediale Logos und Phrasen und drückte ihnen seinen künstlerischen Stempel auf. So sprühte er unter anderem verschiedene, in Facebook immer wiederkehrende Phrasen auf eine Wand: „#my life sucks #im bored #waste of time #im lonely #reblog this shit #wtf #wish you were here #LOL #Lmfa #stupid“.[9] Die Kombination von sozialen Medien und Streetart hat mittlerweile auch das mobile Web erreicht. So haben es sich drei junge Leute aus Istanbul zur Aufgabe gemacht, eine mobile Plattform für Streetart in ihrer türkischen Heimatstadt zu schaffen. Die Kooperation des Künstlers, des Designers und des Softwareprogrammierers ging so weit, dass es mittlerweile eine Streetart-App für Istanbul gibt. Diese stellt die Kunstwerke vor und lokalisiert sie auf Karten. Synchron werden die Bilder auf Facebook, Twitter und Instagram online gestellt und im Netz verbreitet.[10]

de.wikipedia.org/wiki/Stree...

özil
kopf1
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Foto: Johnny Rodriguez
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Borsigplatzfunde 2015
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Foto.Martna Faehnrich
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Der Blumenverkäufer Wandbild 2015, Münsterstraße Künstler Yazan Halwanion
Borsigplatzfunde 2015
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Kurt Piehl Kurt Piehl (* 6. Januar 1928 in Dortmund; † 2. Januar 2001 in Stockelsdorf bei Lübeck) war einer der ersten Dortmunder Edelweißpiraten, die die Verfolgung überlebt hatten und sich trauten, ihre Erfahrungen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und ihre fortgesetzte Kriminalisierung in der Nachkriegszeit öffentlich zu machen. 1980 veröffentlichte Kurt Piehl als Bürger der Nachbarstadt Bergkamen die authentische Geschichte eines Teils dieser spontanen antiautoritären Bewegung, der „Edelweißgruppe Brüggemannspark“, im Kampf gegen die Hitlerjugend und seine Zeit im Dortmunder Gestapo-Keller „Steinwache“. Der Roman endet mit den Worten: „Eine offizielle Anerkennung ihres Kampfes hat es nie gegeben, nicht als Widerstand und nicht als Verfolgung.“ Das Manuskript zu „Latscher, Pimpfe und Gestapo“ hatte er bereits in den Jahren 1961 bis 1967 fertiggestellt. Doch erst, als der Dortmunder Geschichtsprofessor Hans Müller auf Kurt Piehl aufmerksam wurde, traute er sich diese Veröffentlichung zu.

Edelweißpiraten und Latscher in Dortmund

Die Herkunft des Wortes Edelweißpiraten ist kaum geklärt. Kurt Piehl versuchte im Anhang seines ersten Romans eine Aufklärung über die Bezeichnung seiner Gruppe zu liefern.

Danach trugen Arbeiterjugendliche im Ruhrgebiet Edelweißabzeichen vor allem, wenn sie ihre Fahrtenkluft trugen. Dazu gehörte vor allem das „Bayerngeschirr“, ein mit eingeprägtem Edelweiß versehener Hosenträger zur Lederhose. Das Abzeichen wurde als Protestsymbol in verschiedenster Form gegen den seit 1938 gesetzlich festgelegten Zwang zur Mitgliedschaft in der Hitlerjugend getragen. Der Begriff Edelweißpiraten entstand unter den Dortmunder Jugendlichen im März 1943, als das Gerücht umging, dass an einer süddeutschen Universität sich eine Edelweißgruppe gebildet habe, deren Gründer unmittelbar danach verhaftet und ermordet wurden. Tatsächlich wurden im Februar 1943 nach einer Flugblattaktion Mitglieder der „Weißen Rose“ verhaftet. Seines Wissens nannten sich Latscher, Navajos, Fahrtenstenzen und andere gegen die Hitlerjugend eingestellte Jugendliche erst ab 1943 Edelweißpiraten. Gleichbedeutend mit dem Begriff Edelweißpiraten waren in Dortmund die Begriffe: „Epis, Epi-Latscher, Latscher und (selbstironisch) Blechblumenpiraten und Blechblumenlatscher“. Nach Aussagen seiner Mutter, einer Anarcho-Syndikalistin, galt der Begriff „Latscher“ vor 1933 als ein „Schimpfwort, das die Spießer den wandernden Arbeiterjugendlichen nachriefen“. Das Schimpfwort wurde von den Beschimpften angenommen und zu einer positiven Bezeichnung umgedeutet. Später, während der Nazizeit, wurden die Latscher mit ihrer Haltung zwangsläufig zum Gegenpol der „Marschierer“ des Dritten Reichs.

Treffpunkt Brüggemannspark

Der Brüggemannspark war lange ein unbebautes und wildbewachsenes öffentliches Gelände in Dortmund-Nord, auf dem sich rivalisierende Jugendliche aus den verschiedensten Straßenzügen trafen und ihre Kämpfe austrugen. Kurt Piehl: "Aber hier lernten sich die Jungen auch kennen, und zwar aus einem größeren räumlichen Bezirk … Diese Jungen bildeten später den Kern einer der bedeutendsten Dortmunder Edelweißpiratengruppen … Bei aller Unterschiedlichkeit hatten sie zweierlei gemeinsam: Sie waren durchweg die Söhne von Arbeitern und infolgedessen nicht mit irdischen Gütern gesegnet; außerdem gehörte keiner von ihnen zur Hitler-Jugend … Erst kamen sie allein, später brachten sie ihre Mädchen und Freundinnen mit. Sie hörten auf, sich gegenseitig zu bekämpfen, auch wenn sie in verschiedenen Straßen wohnten. Sie begannen, Solidarität zu üben. Die ständigen Zusammenkünfte der jungen Leute waren anfangs alles andere als geheim. Da kein anderer Zweck vorlag, als harmlose und fröhliche Geselligkeit zu üben … So war es nicht verwunderlich, dass Staatspolizei und Hitler-Jugend von der Existenz der Gruppe Kenntnis erhielten. Irrigerweise wurde in diesen Institutionen jedoch angenommen, dass hier unter dem Deckmantel geselliger Zusammenkünfte Hochverrat und Aufruhr geplant wurden. Eine Gruppe junger Menschen, die regelmäßig zusammenkam, keine Bindung zu irgendeiner NS-Organisation hatte und dazu noch frei war von bürgerlichen Elementen, musste natürlich in höchstem Maße verdächtig erscheinen. … Im Sommer 1942 begann der Terror. In der Regel wurde der Treffpunkt der jungen Leute nach Einbruch der Dunkelheit von Hitlerjugend umstellt. Wer nicht entkommen konnte, wurde erbarmungslos zusammengeschlagen. Die Mädchen wurden in unflätiger Weise beleidigt und als Huren beschimpft. Die Personalausweise der Betroffenen wurden eingezogen und mussten am nächsten Tag bei der Polizei oder einer HJ-Dienststelle abgeholt werden. Meistens kam es dabei zu erneuten Misshandlungen. … Verständlicherweise bereiteten diese Terroraktionen am Anfang Schrecken und Ratlosigkeit. Es dauerte geraume Zeit, bis die Jungen sich auf ihre eigene Kraft besannen und zu Gegenmaßnahmen übergingen. Zuerst gab es nur spontane Prügeleien mit der Hitler-Jugend. Später wurde der Widerstand planmäßiger. Immer häufiger traten die Jungen als Angreifer auf und drängten ihre Feinde in die Verteidigung. Da wurden Polizisten provoziert, und mehr als ein Streifenbeamter lernte dabei auch die andere Seite des Verprügelns kennen … Es versteht sich, dass in dieser Kampfsituation die Zusammenkünfte der jungen Leute ihren öffentlichen Charakter verlieren mussten. Die Jungen nannten sich Edelweißpiraten und trugen unter ihren Rockaufschlägen das verbotene Edelweißabzeichen.“

Nach 1945

Von 1949 bis 1982 lebte und arbeitete Kurt Piehl als Eisenflechter und Betonbauer in Bergkamen. In dieser Zeit schrieb er seine Erlebnisse auf, ohne dafür zunächst einen Verlag zu finden. Seine End- und Nachkriegserfahrungen beschrieb Kurt Piehl zunächst in Rebellen mit dem Edelweiß - Von den Nazis zu den Yankees und Schieber, Tramps, Normalverbraucher. Nachdem sie ihre Verfolgung knapp überlebt haben und sich 1945 auflösten, versuchen sie vereinzelt ihr Leben als Tramps weiterzuführen und kommen dabei mit Amerikanern wegen ihres „unangepassten Verhaltens“ in Konflikte. Die Anklage lautet nicht mehr „Bündische Betätigung“, aber sie müssen erfahren, dass dieselben Gestapobeamten, die sie früher gefoltert hatten, nun wieder an den alten Orten eingesetzt waren und gegen die Edelweißpiraten als Zeugen aussagten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Piehl
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Foto. hacki75
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Foto: Johnny Rodriguez
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